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Die ersten Jahre...


Eigentlich besteht der SV Vulkan Manderscheid seit 1946, hervorgegangen
aus dem Turnverein Manderscheid und vor dem II. Weltkrieg als selbständige
Abteilung dieses Vereins in Erscheinung getreten. In den schweren
Nachkriegsjahren löste sich die Fußballabteilung vom Turnverein und einige
Unentwegte gründeten den SV „Vulkan“. Erwähnt seien nur Josef Dresen,
Klaus Conrad, Karl Zimmel und Heinrich Hoffmann. Für damalige Verhältnisse
besaß man einen recht großen Spielerstamm, der sogar die Aufstellung von
zwei Seniorenmannschaften ermöglichte. Wer erinnert sich noch an so klangvolle Namen wie Karl Zimmel (über die Kreisgrenzen hinaus bekannter
Torwart), Jakob Thiel, Franz Josef Steffens, Hermann Gillen, Helmut und Alfred Plinkert, Rudolf Pantenburg oder Willi Fuhrmann, um nur einige zu nennen?
Trotz größter Bemühungen kam der Spielbetrieb des Vereins jedoch Mitte der
fünfziger Jahre zum Erliegen und der SV Vulkan musste aus dem
Vereinsregister gelöscht werden. Nachwuchsmangel und Abwanderung junger
Spieler in die Großstädte waren die Hauptgründe. 10 Jahre ruhte der
Spielbetrieb.


Die Neugründung...


1964 waren es wieder einige Fußballbesessene, die bereit waren, an die alte
Tradition anzuknüpfen und in der untersten Spielklasse (3.Kreisklasse) mit einer Mannschaft neu zu beginnen. Mit Josef Dresen, Willibald Heckel, Karl Zimmel und Klaus Conrad hatte man schnell einen funktionstüchtigen Vorstand gefunden.
Das erste Spiel bestritt die neuformierte Elf gegen Deudesfeld beim 2:2 in
folgender Aufstellung: Tor: Friedbert Wisskirchen, Verteidiger: Rainer Thull und Hermann Groß, Mittelläufer: H. Sausen, Außenläufer: Walter Krisor und
Friedhelm Conrad, Sturm: Heinz Röhl, Günter Gerhards, Wolfgang Kretzschmar, Wilfried Beckers und Wolfgang Stölben. Ein nie vorherzusehender Aufstieg begann. Innerhalb von nur drei Spielzeiten marschierte man in die A-Klasse, aus der sich die Elf, mittlerweile durch Spieler wie Helmut Schroer, Helmut Conrad und Paul Plehacz verstärkt, in Richtung Bezirksliga (damals
zweithöchste Amateurklasse) verabschiedete.


Die Tiefen der 70er und 80er


Doch auch Tiefen, ähnlich denen der 50er Jahre, sollten wieder auf den Verein
zukommen. Die glorreichen Jahre der A- und Bezirksklasse gingen vorbei. Es kam zu einer Stagnation, später sogar leichten Rückläufigkeit der Mitgliederzahlen in den 70er Jahren, obwohl bereits im Jahre 1968 eine eigene
Leichathletikabteilung unter der Leitung von Otto Hohns gegründet worden
war. Der SV Vulkan Manderscheid drohte mehr und mehr in der Versenkung
zu verschwinden.
Dass der Verein nicht erneut „stillgelegt“ werden musste, ist vor allem dem
Engagement des Vorstandes um den damaligen ersten Vorsitzenden Rigobert
Mayer und Geschäftsführer Helmut Conrad in den 80er Jahren zu verdanken.
Absicht war es, den Monoverein SV Vulkan Manderscheid langsam aber zielgerecht umzustrukturieren, das Angebot breiter zu fächern und somit für die Bürger interessanter zu machen. Durch die Einrichtung einer Volleyballabteilung, eines Lauftreffs und diversen Freizeitsportgruppen gelang dies auch überraschend schnell. Der SV Vulkan war wieder „in“.


Der Verein heute


Bis heute stiegen die Mitgliederzahlen von einst 120 Ende der 70er Jahre stetig an, so dass mittlerweile rund 500 aktive und inaktive Mitglieder dem Verein angehören.
In Sachen Fußball ist man im Seniorenbereich einer SG mit den Nachbarvereinen DJK Buchholz und DJK Hasborn angegliedert. Der Fußball-
Nachwuchs kickt ab der F-Jugend ebenfalls mit umliegenden Vereinen in einer
JSG. Seit 1999 können unsere „Kleinsten“ sogar in einer eigenen Bambini-
Mannschaft das Fußballspielen erlernen.
„Breitensporttechnisch“ bietet der SV Vulkan mittlerweile allen Altersklassen ein enormes Angebot, das vom Mutter-Kind-Turnen über Volleyball und Badminton bis hin zu Seniorensport und natürlich den Trendsportarten Walking bzw. Nordic-Walking reicht. Dass auch für Kinder und Jugendliche ein entsprechendes Angebot vorliegt, ist nicht zuletzt einer seit einigen Jahren bestehenden Kooperation mit der Grundschule und dem Kindergarten in Manderscheid zu verdanken.

 
     
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